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Auf Kreuzfahrt von Montreal nach Boston

Avatar of Robert Liersch Robert Liersch - 07. August 2018 - USA/Kanada, Kunden-Reiseberichte, Holland America Line

Auf der Veendam entlang der Ostküste

 

Liebes M'OCEAN Team,

wir sind zurück und haben uns an die Hitze hier gewöhnt. Sehr gerne sende ich Ihnen einen kurzen Reisebericht, zuerst aber herzlichen Dank für Ihre gute Organisation und Ihre Empfehlungen.

12.-14-07. Montreal: 

Das Fairmont-Hotel ist sehr gut; das nächste Mal würden wir jedoch ein Hotel bevorzugen, das näher am Szene-Viertel Vieux-Montreal liegt, auch wenn es weniger luxuriös wäre. Beeindruckend ist die Basilika Notre-Dame; der Aufstieg (über 500 Stufen) zur Aussichtsterrasse des Mont Royal lohnt sich.

15.07. Quebec:

Sehr schöne Altstadt mit mittelalterlichem, französischen Flair. Wir gingen natürlich auch zum Chateau Frontenac mit der Aussichtsterrasse Dufferin hoch und wanderten dann rings um die Festung herum. Empfehlenswert.

Um 17 Uhr fuhr die Veendam in den St.Lorenz-Strom hinaus, der so breit ist, dass man wenig von den Ufern sieht.

16.07. Seetag:

Gelegenheit, die Veendam zu erkunden. Über 1.300 Passagiere sind uns zu viel, die Regatta (von Oceania) mit ihren 680 Pasagieren war wesentlich angenehmer- aber das vermuteten wir ja schon vorher. Die Kabine war jedoch schön groß. Leider ließ sich die laute Klimaanlage nicht abstellen; systembedingt, wie mir der Bordingenieur sagte, dann müsste er überall abschalten.

In der Regel haben wir das Frühstück im Büffet-Restaurant eingenommen, das Abendessen im Bedien-Restaurant. Beides war gut, auf der Regatta war es besser.

17.07. Charlottetown:

Wir mieteten 2 Fahrräder und fuhren ca. 30 km auf dem Confederation Trail bei schönstem Wetter. Nur zu empfehlen. Angenehm überrascht waren wir  von der defensiven, höflichen Fahrweise der kanadischen Autofahrer, die sogar auf breiten Landstraßen anhielten, um uns queren zu lassen.

Für den Abend hatten wir einen Tisch im Bezahl-Restaurant Canaletto reserviert: Zum Vergessen, Essen und Service.

18.07. Sydney:

Der einzige trübe Tag mit gelegentlichem Regen. Entsprechend getrübt war die Sicht während der 8-stündigen Bustour auf dem Cabot Trail. Trotzdem eindrucksvoll. Nur der Reiseführer sollte den Mund beim Sprechen aufmachen; er war nicht zu verstehen.

Abends aßen wir im Bezahl-Restaurant Pinnacle Grill: Ausgezeichnet.

19.07. Halifax:

Eine wieder 8-stündige Bustour brachte uns zu dem berühmten Fischerdorf Peggy’s Cove mit seinem viel fotografierten Leuchtturm. Danach ging’s nach Lunenburg; sehr pittoresk und die besten Fish ’n Chips. Abschließend spazierten wir durch Mahone Bay - auch sehr schön.

Der Reiseführer war beschlagen, witzig und sprach richtig gut verständliches Englisch.

20.07. Bar Harbor:

Dreistündige Bustour zum Cadillac Mountain und in den Acadia National Park. Sehr schön, dorthin möchten wir nochmal reisen (wie auch zum Cabot Trail), mit PKW und im Indian Summer.

Der Reiseführer war wieder schlimm, detailverliebt und nur mit Anstrengung zu verstehen.

21.-23.07. Boston:

Eine wunderbare Stadt mit imposanten Wolkenkratzern neben ehrwürdigen alten Gebäuden. Am ersten Tag benutzten wir den Hop-on-hop-off-Bus zu einer informativen Stadtrundfahrt und spazierten anschließend die Charles Street und dann den Freedom Trail entlang. Der zweite Tag war regnerisch und so besuchten wir das äußerst interessante Science Museum. Am späten Nachmittag und am folgenden Vormittag bummelten wir über die sehr schönen Einkaufsstraßen Boylston und Newbury Street sowie durch das Prudential Center. Boston wäre eine extra Reise wert.

Das Loews Boston Hotel ist rundum zu empfehlen: Lage, Service, Komfort und angeschlossenes (preiswertes) Restaurant sind sehr gut.

Und dann ging’s leider schon nach Hause.

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