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Eine Flusskreuzfahrt mit der MS Alina von Phoenix Reisen

Avatar of Reisebericht Reisebericht - 16. Januar 2018 - Kunden-Reiseberichte, Westeuropa

Liebe Frau Niemeyer.
Kurz ein Resumee zu unserer "Alina"-Reise:
Das Wetter war sehr gut in anbetracht der Reisezeit: nur 1 Tag Regen in Mannheim.
Und wir sind glücklicherweise dem Hochwasser vorweg gefahren. Nur in Frankfurt haben wir nachts bereits um 3 Uhr statt um 6 Uhr abgelegt, damit wir noch aus dem Main rauskommen. Aber wäre für mich auch nicht tragisch gewesen: ich denke, es gibt Schlimmeres, als auf einem Flußschiff eingesperrt zu sein, grins.
Zum Schiff: dieses Schiff ist m.E. verbaut. Für Gäste, die gehbehindert oder sogar auf Rollator angewiesen sind, ist es eigentlich nicht zu buchen.
Es gibt wohl einen Aufzug vom unteren zum oberen Deck, aber der vordere Teil der Lounge ist nur über 5 oder 6 Stufen abwärts zu erreichen.
Das Restaurant befindet sich über 2 Decks, wobei beide mit 2 Treppen verbunden sind. Und da in der Mitte, quasi auf dem Treppenpodest ist das Buffet aufgebaut. Die oben angesprochenen Gäste müssen jetzt mit dem vollen Tablett eine Treppe rauf- oder runtergehen. Und sich dabei auch noch am Geländer festhalten. Hier waren die Kellner sehr gefordert, zu helfen.
Der untere Teil des Restaurants hat nur sehr kleine Fenster, durch die man nicht nach draußen auf die Landschaft gucken kann. Folglich will jeder oben seinen Sitzplatz haben.
Aber: Beim Mittag- und auch beim Abendessen (beides a la carte) gibt es keine fest zugewiesenen Sitzplätze im Restaurant. Was auch prompt nach 2 oder 3 Tagen zu Streitereien führte ("Ich halte hier frei; da ist besetzt...").
3 Tage vor Ende der Reise führte der HotMan dann feste Sitzplätze für diejenigen ein, die sie haben wollten. Allerdings nur im unteren Bereich. Und oh Wunder, keiner wollte mehr feste Plätze haben, denn oben sitzt man ja schöner. War nicht sehr befriedigend, diese Situation.
Das Essen an sich war gut, es gab nix zu meckern. Jedoch vermissten wir die kleinen Feinheiten/Dekorationen der Speisen.
Da waren wir allerdings stark verwöhnt worden bei der kurz vorher gemachten Reise mit Amadeus/Lüftner. Da kommt so schnell keiner dran.
Personal: Das Personal war wie gewohnt ohne Fehl und Tadel: freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit.
Reiseleitung: Die Phoenix-Reiseleiterin (Frau Reineke) war die, die bis jetzt bei allen unseren Flußreisen am wenigsten aufgefallen war. Das heißt, sie hat täglich ihre Quizfragen verteilt und abends dann die Auflösungen und Sieger per Aushang am schwarzen Brett veröffentlicht.
Andere machen dies persönlich kurz vor dem Abendprogramm in der Lounge.
Um so wenigstens noch ein paar Gäste an die Bar zu locken. Das wäre aber hier auch dann schwer geworden, denn der Bordmusiker war der schlechteste, den wir je erlebt haben. Wie der mit seiner Bewerbung bei Phoenix angenommen werden konnte, ist mir ein Rätsel. Er beherrschte nichtmal in Ansätzen sein Instrument. Ganz zu schweigen, daß er mal
Unterhaltungs- oder Tanzmusik gespielt hätte: er klimperte irgendwas zusammen; ganz schlimm.
Aber trotzdem: wir haben auch diese Flußreise genossen und es uns gut gehen lassen.
Lieben Gruß

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